Alexander Flor: „… daß in Schuberts Sonaten mehr Friede des Waldes herrsche als im Frieden des Waldes selber.“ Zur literarischen Instrumentalisierung konkreter Musikstücke in Elfriede Jelineks Roman „Die Klavierspielerin“

Seminararbeit

Elfriede Jelineks Roman „Die Klavierspielerin“ ist seit seinem Erscheinen Gegenstand der literaturwissenschaftlichen Forschung. Diese Arbeit verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und stellt sich zur Aufgabe, die von Elfriede Jelinek ausgewählten Musikstücke im Text zu untersuchen und zu überprüfen, inwiefern diese zu einem tieferen Verständnis des Romans führen können. Dabei ist es nicht immer, aber doch sehr oft möglich, konkrete Werke der musikalischen Literatur auszumachen. So können Anführungen wie „die Obertastenetüde“ im Kontext Chopins als Etüde op.10 Nr. 5 Ges-Dur oder „Schuberts große A-Dur Sonate“ als Klaviersonate Nr. 20 D959 in musikwissenschaftlich korrekte Stückbezeichnungen übersetzt werden. Als Ausgangspunkt dient eine umfangreiche Textrecherche zu den fast unüberblickbar vielen musikalischen Bezügen im Roman. Die Arbeit setzt sich somit zum Ziel, Die Klavierspielerin unter einem neuen Aspekt zu beleuchten.

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