Wafaa Said Zoueid: Über die Écriture feminine am Beispiel von Elfriede Jelineks Romanen „Lust“ (1989), „Gier“ (2000) und „Neid“ (2008). Eine dekonstruktivistische Textanalyse

Dissertation

Abstract

Die gepl
ante Dissertation bearbeitet die Romane der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek Lust (1989), Gier (2000) und Neid (2008) anhand der Theorien der Vertreterinnen der Écriture féminine, Hélène Cixous, Luce Irigaray und Julia Kristeva.
Von Kritikern, aufgrund ihrer Titel als „Todsündenromane“ bezeichnet, werden diese drei Romane als Teil eines Zyklus betrachtet, die die biblischen sieben Todsünden thematisieren. Die Hauptfiguren in den Romanen sind mit besonderen Charaktereigenschaften gekennzeichnet, die als Ursachen von Todsünden zu betrachten sind, hier also Lust, Gier und Neid.
Die vorgeschlagene Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die bearbeiteten Romane von Elfriede Jelinek die Ansichten und Konzepte der Literaturtheorie Écriture féminine widerspiegeln. Diese Konzepte sind das weibliche Begehren, die weibliche und die männliche Ökonomie, Subjektivität und Gesellschaft, die Dialektik von Körper, Sprache und Gesellschaft, sowie auch Identität und Selbstidentifikation.
Mit einer einzigartigen Sprache versucht Elfriede Jelinek die patriarchalische Gesellschaft und die starke Macht der ungerechten sozialen Ordnung darzustellen. Ihre Sprache spielt eine besondere Rolle bei der Enthüllung der sozialen Umstände der modernen Zeit und der Darstellung der Unterdrückung der Frau.  Daher werden die Romane anhand der Methode der Dekonstruktion analysiert.

6.8.2018

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