Delphine Klein: Dissertationsprojekt „La récriture des classiques. Goethe et Schiller dans la production dramatique récente d’Elfriede Jelinek“

Dissertation

Abstract

Der ikonoklastische und äußerst intertextuelle Schreibstil Elfriede Jelineks stellt eine wahre Fundgrube für die wissenschaftliche Forschung dar, welche sich bevorzugt mit dem sorgfältigen und gründlichen Studium von intertextuellen Verweisen beschäftigt. Jedoch steigert sich die „Dialogizität“ ihrer Texte in der neueren dramatischen Produktion, in Stücken, die als „Neubearbeitungen/Neuschreibungen“ von deutschsprachigen Klassikern erscheinen. Weiterlesen

Lena Lang: „Wir verbreiten das Wort des Vaters gern in den Kanälen des Vaterlands“. Eine gender- und raumperspektivische Untersuchung zu Elfriede Jelineks „Im Verlassenen“

Universitäre Arbeit

„Im Verlassenen“ wird von Elfriede Jelinek unter der Rubrik „zu Österreich“ auf ihrer Internetseite als unmittelbare Reaktion auf die mediale Diskussion des Inzest-Falls von Amstetten im Jahr 2008 veröffentlicht. In diesem Fall offenbart sich ein Bild von Österreich, welches Jelinek schon zuvor in ihren literarischen Texten entworfen hat, hier in der Verknüpfung mit einem realen Fall. Weiterlesen

Heidrun Siller: Gewebtes ohne Gewicht? Elfriede Jelineks „Neid. Privatroman“ und die Ar-beit an einer Geschichtsphilosophie im Angesicht des

Universitäre Arbeit

Die vorliegende Untersuchung sollte in verschiedenen Facetten auf die politische Dimension einer literarisch verhandelten Geschichtsphilosophie aufmerksam machen. Dabei wurde ein Hauptaugenmerk auf die theoretische Basis gelegt, um den Diskurs sowohl in der Narrativik, in der Thematik als auch in der Medialität des Romans Neid freizulegen. In allen Bereichen konnte aufgezeigt werden, dass dem Werk spezifische Mittel und Strategien inhärent sind, die es erlauben, die übergeordnete Thematik der Geschichtlichkeit als Funktion im Gesamtgefüge zu eruieren. Weiterlesen

Ester Saletta: NIKETA STEFA: „Die Entgegensetzung in Hölderlins Poetologie“

Niketa Stefas Band legt in vier Bänden den Akzent auf die logisch-konstruktive Funktion der Entgegensetzung im Bewusstwerdungsprozess des Ich im Werk Hölderlins. In den ersten drei Kapiteln nähert sich Stefa mit einem theoretisch-methodologischen Ansatz dem philosophisch-poetologischen Konzept der contradictio oppositorum, während sie im vierten Kapitel Überschneidungen und Abweichungen zwischen Hölderlins Lyrik und der theatralischen Prosa Elfriede Jelineks analysiert. Weiterlesen

Katalin Nagy-György: Der Erfolg ist ein Status. Jelinek als Antibestseller?

Das Ziel dieser Studie ist das Oeuvre von Elfriede Jelinek in der Bestsellerliteratur zu positionieren, indem wir die Antworten auf die folgenden Fragen suchen. Was kann als Bestseller bezeichnet werden? Gibt es eine eindeutige Grenze zwischen Bestseller und Belletristik? Verändert die Bezeichnung Bestseller den literarischen Wert eines Buches? Wie konnte der Roman Lust der Schriftstellerin zu seiner Zeit so erfolgreich werden? Weiterlesen

Teresa Kovacs: „Mein Assistent des Verschwindens“. Elfriede Jelineks Theatertexte für Christoph Schlingensief

Diplomarbeit

In den Jahren 1998 bis 2010 entstanden zahlreiche gemeinsame Projekte der beiden Künstler Elfriede Jelinek und Christoph Schlingensief. Jelinek verfasste für und über den Künstler eine Vielzahl an Texten. Das Textkorpus, das für die Zusammenarbeit und für die Auseinandersetzung der Autorin mit Schlingensief relevant ist, umfasst fünf essayistische Texte (Laß dir raten: Gründe Staaten!, Der Raum im Raum, Interferenzen im E-Werk, Schlingensief, Der Verschwender), sechs Theatertexte (Ich liebe Österreich, Bambiland, Irm sagt:, Margit sagt:, Parsifal: (Laß o Welt o Schreck laß nach!), Tod-krank.Doc), einen Chateintrag (gelb) sowie ein Statement zum Tod von Schlingensief. Weiterlesen